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Liebe Spender! Die Katzennothilfe ist ein kleiner Verein, der ohne Spenden nicht leben kann! Die Katzennothilfe ist ein eigenständiger Verein und hat nichts mit dem Tierheim zu tun!! Wir möchten da besonders drauf aufmerksam machen, da es leider immer wieder zu Verwechslungen kommt. Anders, als in den Tierheimen, arbeiten alle Mitarbeiter der Katzennothilfe ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Es gibt keine Personalkosten. Ganz im Gegenteil! Die Mitarbeiter des Vereins zahlen sehr viel aus eigener Tasche dazu! Auch hat die Katzennothilfe kein Tierheim. Die Tiere werden in Pflegefamilien untergebracht. Doch die Versorgung von ca. 70 Katzen muss finanziert werden. Nicht nur für Futter und Streu muss gesorgt werden, auch die Tierarztkosten für kranke Tiere und für die Vorsorgekosten, wie z.B. Impfungen und Entwurmungen müssen finanziert werden. Und nicht nur dafür werden Spenden gebraucht, sondern auch für die freilebenden Katzen, die unbedingt kastriert werden müssen. Warum brauchen wir dringend Hilfe? Weil wir ca. 8.000.- Euro Tierarztkosten offen stehen haben und zur Zeit keine Möglichkeit sehen von diesen Kosten herunter zu kommen, solange wir so viele Tiere zu versorgen haben!! Wir können keinem Tier in Not mehr helfen! Die offenen Tierarztrechnungen zwingen uns die Hilfe einzustellen! Die Spenden, die wir bekommen, reichen gerade, um die laufenden Futterkosten zu decken und um ab und zu mal eine kleine Summe beim Tierarzt abzugeben. Wir können keine Tiere mehr aufnehmen und auch nicht mehr für die Versorgung kranker oder verletzter Fundkatzen mehr aufkommen. Erst wenn wir mindestens die Hälfte der Kosten gesenkt haben, können wir wieder Katzen in Not helfen. Einzig bei Kastrationen werden wir noch behilflich sein! Wir möchten Ihnen mal aufzählen, wie solche hohen Kosten zusammen kommen: Im letzen Jahr hatten wir über 200 Katzen und Kater kastrieren lassen. Darunter waren allein über 60 Tiere nur in Winsen! Auch in diesem Jahr haben wir in und um Winsen herum einige Katzen eingefangen. In diesem Jahr werden wieder viele Kastrationen von wildlebenden Katzen auf uns zukommen. Es kommen auch immer mehr Landwirte auf uns zu, die ihre Katzenpopulation gern durch kastrierte Tiere im Griff haben möchten (eine Gruppe von 14 und eine von 25 Tieren haben wir im März in Angriff genommen - einige weitere Gruppen von 6-10 Tieren sind noch gemeldet worden). Aber nicht jeder kann sich eine Kastration von 100.- Euro für eine Katze leisten. Wir wollen dort gern helfen und tun dies auch, auch wenn es unsere Kasse stark belastet. Erstmal muss dafür gesorgt werden, dass die Katzen sich nicht weiter vermehren! Danach müssen sich Gedanken gemacht werden, wie das Ganze finanziert werden kann. Anders herum funktioniert das leider nicht.
Im Herbst letzten Jahres bekamen wir einen Hilferuf von einem Vater und seiner Tochter, die fast 30 Katzen hatten und der Lage nicht mehr Herr wurden. Allein die Futterkosten waren kaum zu finanzieren, geschweige die Kastrationen. So hat die Katzennothilfe dafür gesorgt, dass alle kastrationsfähigen Katzen und Kater (19 Tiere) kastriert wurden. Die Jungtiere wurden alle vermittelt und um die Vermittlung der jetzt noch vorhandenen Tiere kümmern wir uns auch noch. Alle Tiere wurden entwurmt, entfloht, geimpft, gechippt und teilweise auf FIV und Leukose getestet. Die Kosten für diese Aktion: ca. 2000.- Euro!! Bis die Katzen vermittelt sind, versuchen wir dort auch ein bisschen mit Futter und Katzenstreu unter die Arme zu greifen. Natürlich müssen auch die Tiere, die sich auf Pflegestellen von der Katzennothilfe befinden, kastriert, geimpft, gechippt usw. werden. So entstehen dem Verein für jedes neu aufgenommene Tier Kosten. So haben wir eine kleine Fundkatze aus Harburg aufgenommen, die an Katzenschnupfen erkrankt war und durch die zu späte Behandlung ist eine Verwachsung des Augenliedes mit der Hornhaut entstanden, die operativ behandelt werden muss. Auch die Katzen, die sich auf den Pflegestellen befinden, brauchen immer wieder mal tierärztliche Behandlungen. Da haben wir den Kater Gino, der schon seit 8 Jahren auf ein neues Zuhause wartet. Er hatte plötzlich eine Schwellung im Gesicht. Zuerst dachte die Tieräztin nur, dass es an den entzündeten Zähnen liegt, aber eine Röntgenaufnahme und eine Gewebeprobe zeigten dann leider doch eine schlimmere Diagnose: Gino hat Krebs! Nun wird Gino so lange in der Pflegefamilie bleiben, wie es ihm gut geht. (Leider musste Gino am 25.05.11 in den Katzenhimmel gehen)
Diese Fundkatze wurde im November 2010 in Ottermoor aufgefunden. Sie saß am Straßenrand und wurde fast von einem Auto überfahren. Die Finderin, die dies sah, nahm die Katze mit und brachte sie zu unserer Tierärztin. Wir brachten die Katze, die in einem fürchterlichen Zustand war, in die Lüneburger Tierklinik. Leider konnte man dem Tier nicht mehr helfen. Bei der Geschwulst im Gesicht handelte es sich um einen sehr aggressiven Krebs, der die Katze regelrecht zerfressen hatte. Wir haben die Katze dann erlösen lassen. Bei dieser Art von Krebs gibt es leider keine Chance auf Heilung. Zumindest musste dieses arme Wesen nicht irgendwo qualvoll und einsam sterben! Auf einer Pflegestelle des Vereins ist eine Katze Leukose-positiv getestet worden, obwohl ein Test zuvor negativ ausfiel. Wir müssen jetzt, da der normale Schnelltest nicht aussagekräftig genug ist, alle Katzen mit einem speziellen Test, der in ein Labor geschickt werden muss, noch mal testen lassen. Ein Test kostet ca. 50.- Euro. 25 Katzen müssen getestet und anschliessend geimpft werden. Eine Grundimmunisierung (zwei Impfungen) kostet ca. 60.- Euro. Wir müssen/möchten diesen Aufwand betreiben, da wir sicher gehen möchten, dass die Tiere, die wir vermitteln, auch gesund sind. 100%tig sicher können wir da nie sein und natürlich auch keine Garantie dafür geben, aber anders als in vielen anderen Tierschutzvereinen, die die Tiere fast gar nicht testen lassen um Kosten zu sparen, möchten wir, um auch alle anderen Tiere auf den Pflegestellen und in einem neuen Zuhause zu schützen, möglichst viele Risiken ausschliessen. Nun brauchen wir aber IHRE Unterstützung, um weiterhin Tieren in Not helfen zu können! Wir freuen uns nicht nur über Geldspenden, die wir natürlich am Dringendsten benötigen, damit wir die Tierarztkosten bezahlen können, wir nehmen auch sehr gern Futterspenden entgegen! Wenn Sie gern Futter spenden möchten, aber dies nur im kleinen Rahmen tun können, dann haben wir in Buchholz im "alten" Famila-Markt in der Innenstadt eine Futterspenden-Box stehen, wo Sie Ihre Futterspende hineinwerfen können. Wofür wir zur Zeit - außer für Tierarzt, Futter und Streu - dringend Geld benötigen: - Wir haben viele Katzen gemeldet bekommen, die dringend kastriert werden müssen!! Zum Teil haben die Katzen schon wieder Junge, die auch dringend ein neues Zuhause suchen!!
Nun müssen wir nur noch an der restlichen Tierarztrechnung arbeiten ... Doch mit Ihrer Hilfe schaffen wir das vielleicht auch noch...
Unser Spendenkonto: Katzennothilfe e.V. Sparkasse Harburg-Buxtehude Konto 302 1987 BLZ 207 500 00
(Auf Wunsch schicken wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu. Bitte die vollständige Adresse auf dem Überweisungsträger angeben oder uns per Mail zuschicken. Bei einer Spende bis 200.- Euro erkennt das Finanzamt den Bankbeleg an. Wenn Sie dennoch eine gesonderte Spendenbescheinigung wünschen, teilen Sie es uns bitte mit.)
Wir bedanken uns bei allen Spendern ganz
Stand Dezember 2011 |
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